SO FAR | Science Fiction(s)

Science-Fiction ist Experiment. Aus aktuellen Wirklichkeiten und Möglichkeiten konstruiert sie Welten (vergangene, gegenwärtige, zukünftige – oder eben ganz andere), die sie dann sogleich selbst als auf die Probe stellt. Sie ist eine Fiktionsmaschine, die in einer realen Umgebung operiert: Ohne die Ebene der Wirklichkeit einfach zu verlassen, schafft sie kontinuierlich neue un|wahrscheinliche soziale, politische, technologische, biologische und physikalische Gefüge.

Mit der transmedialen Workshop- und Diskussionsreihe SO FAR | Science Fiction(s) unternehmen wir den Versuch, diese Gefüge zu durchschreiten und jeweils zu fragen, welche Formen anderen Denkens und Handelns – jenseits trivialer Eskapismen und apokalyptischer Endzeitvisionen – sie eröffnen. Dabei fassen wir Science-Fiction nicht einfach als Sammelbezeichnung für ein künstlerisches Genre, sondern mit Donna Haraway als SF, die vermeintlich scharfe Grenzen zwischen den Künsten und Wissenschaften nicht nur überschreitet, sondern unablässig neu aushandelt: »Speculative Fabulation«, »String Figures« – »So Far«. Solchen Aushandlungsprozessen stellen wir ein ästhetisch-politisches Labor zur Verfügung, in dem wir uns gemeinsam mit Künstler_innen, Schriftsteller_innen, Philosoph_innen und Wissenschaftler_innen über ein Jahr hinweg den Fragen, Herausforderungen und Un|Möglichkeiten eines un|zeitgemäßen Genres stellen.

Konzeption und Organisation
Georg Dickmann | Moritz Gansen | Hannah Wallenfels


 #1 | coming soon


Mit freundlicher Unterstützung der