Monatliche Lesegruppe

Entstanden als halb-private Lesegruppe in einem Berliner Wohnzimmer im Herbst 2017, wollen wir nun versuchen, in einem offeneren Format gemeinsam zu lesen, uns zu vernetzen und auszutauschen, zu unterstützen und gemeinsam zu diskutieren. Inspiriert von Sara Ahmed’s Feststellung, dass “das Persönliche […] theoretisch” ist, ist das Ziel dieser Lesegruppe eine Auseinandersetzung mit dem, was gemeinhin “feministische Theorie” genannt wird, um womöglich in Frage zu stellen, zu überdenken, neu zu formulieren oder zu affirmieren was dabei mit “feministisch” und mit “Theorie” gemeint ist.

Für den Anfang ist die Gruppe offen für alle bis auf Cis-männer (WARUM?).

Die Lektüren und Diskussionen werden zunächst auf Englisch stattfinden.

Das erste Treffen findet am Freitag, dem 26. Oktober 2018, um 19 Uhr bei diffrakt | zentrum für theoretische peripherie statt.


Einige Lektürevorschläge ohne bestimmte Reihenfolge:

patricia hill collins (2000): black feminist thought
audre lorde (2017): your silence will not protect you (collection of essays, speeches, poems)
helen hester (2018): xenofeminism
paul b. preciado (2013): testo junkie
nina power (2009): one-dimensional woman
judy wajcman (2004): technofeminism
bell hooks (2000): feminist theory: from margin to center
donna haraway (1991): simians, cyborgs, and women. the reinvention of nature
sheila heti (2018): motherhood
reni eddo-lodge (2017): why i’m no longer talking to white people about race
marysia zalewski (1996): all these theories and the bodies keep piling up
Shulamith Firestone (1970): The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution
Rivolta Femminile (1970): Manifesto of the Feminine Revolt

Und einige andere Autorinnen, die uns interessieren:

sandra harding
luce irigaray
hélène cixous
iris marion young
carol gilligan
nancy fraser
seyla benhabib