Gegen teilen ❘ Ein Gespräch über widerständige Gemeinschaften und ihre affektiven Infrastrukturen
Gespräch mit Caroline Adler | Çiğdem Inan | Daniel Loick
Ausgehend von Çiğdem Inans Arbeiten zu enteigneter Trauer und den affektiven Politiken der „Gemeinschaft der Enteigneten“ sowie Daniel Loicks Theorie der „Überlegenheit der Unterlegenen“ und Gegengemeinschaften als widersprüchliche, nicht versöhnte soziale Form diskutieren wir die politische Bedeutung von Affekten, Abgrenzung und Opposition.
Im Zentrum stehen Fragen nach kollektiven Gefühlen, affektiven Infrastrukturen und der Ambivalenz des „Gegen“: Wie entstehen geteilte Affekte? Wie lassen sich Gegengemeinschaften denken, ohne sie zu idealisieren? Wie unterscheiden sich emanzipatorische von reaktionären affektiven Milieus? Und wie kann politisches Handeln aussehen, das nicht auf Integration und Anerkennung zielt, sondern auf Reparation oder Abolition?

Wann
23. Januar 2026,
19:30 Uhr
Wo
diffrakt | zentrum für theoretische peripherie
Sprache/n
- Deutsch
Eintritt frei
Alle unsere Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich.
Über uns
Ausgehend von Çiğdem Inans Arbeiten zu enteigneter Trauer und den affektiven Politiken der „Gemeinschaft der Enteigneten“ sowie Daniel Loicks Theorie der „Überlegenheit der Unterlegenen“ und Gegengemeinschaften als widersprüchliche, nicht versöhnte soziale Form diskutieren wir die politische Bedeutung von Affekten, Abgrenzung und Opposition.
Im Zentrum stehen Fragen nach kollektiven Gefühlen, affektiven Infrastrukturen und der Ambivalenz des „Gegen“: Wie entstehen geteilte Affekte? Wie lassen sich Gegengemeinschaften denken, ohne sie zu idealisieren? Wie unterscheiden sich emanzipatorische von reaktionären affektiven Milieus? Und wie kann politisches Handeln aussehen, das nicht auf Integration und Anerkennung zielt, sondern auf Reparation oder Abolition?

Auf dem Laufenden bleiben
Unseren Newsletter abonnieren!